Kartoffelgratin in würzigem Ziegenkäserahm und Radiccio-Traubensalat

Ziegenkäse-Kartoffelgratin mit Traubensalat

Herbst auf dem Tisch

Wenn du mich fragst, wie der Herbst schmeckt, dann wäre dieses Gericht in jedem Fall eine passende Antwort. Hier trifft sich ein umwerfendes Aromen-Karussell voll satter Würze, weich-knupriger Strukturen, fruchtiger Süße und reifen Bitter-Nuancen, die so einmalig miteinander harmonieren, dass man sich am liebsten die Tarteform unter den Arm klemmen möchte und alles alleine aufschlecken. Aber, die Zeit des Erntedank-Festes naht und da gibt es wohl kaum etwas Gemütlicheres, als gutes Essen zu teilen.

Gratinzutaten: Ziegenkäse-Sahnesauce und dünn gehobelte Kartoffeln

Der Evergreen unter den Beilagen, das Kartoffelgratin, kommt da natürlich wie gerufen. Querfeldein beliebt und garantiert optisches Highlight, ist es einfach zuzubereiten und immer köstlich. Vor allem mit einer ernstzunehmenden Portion Ziegenkäse, frischen Kräutern und einem lieblichen Herbstsalat zur Seite, der ebenso ruckzuck in die Schussel kommt, wie das Gratin in den Backofen.

“Vorwiegend festkochend” heißt die Sorten-Empfehlung für Kartoffelauflauf und dann -je nach Dicke deiner Scheiben- können diese gut und gerne eine Weile in den Backofen zum Weichkochen. 45-60 Minuten sind da keine Seltenheit. Im gemäßigten, heißen Raum (bei 170-180 °C) nehmen die Kartoffeln nach und nach die köstlichen Aromaten der Sauce in sich auf und kommen als himmlisches Ganzes wieder heraus. Oben herum mit knuspriger Decke, darunter vollgesogen weich. Daher gilt: je schmackhafter und gehaltvoller die Würzmischung, umso schmackhafter am Ende die Kartoffeln. Das Original “Gratin dauphinois” kommt übrigens ganz ohne Käse aus. Schmeckt natürlich ebenfalls sehr gut, aber ganz ehrlich: Käse macht die Sache doch erst richtig interessant ;-).

“Vorwiegend festkochend” heißt die Sorten-Empfehlung für Kartoffelauflauf und dann -je nach Dicke deiner Scheiben- können diese gut und gerne eine Weile in den Backofen zum Weichkochen. 45-60 Minuten sind da keine Seltenheit. Im gemäßigten, heißen Raum (bei 170-180 °C) nehmen die Kartoffeln nach und nach die köstlichen Aromaten der Sauce in sich auf und kommen als himmlisches Ganzes wieder heraus. Oben herum mit knuspriger Decke, darunter vollgesogen weich. Daher gilt: je schmackhafter und gehaltvoller die Würzmischung, umso schmackhafter am Ende die Kartoffeln. Das Original “Gratin dauphinois” kommt übrigens ganz ohne Käse aus. Schmeckt natürlich ebenfalls sehr gut, aber ganz ehrlich: Käse macht die Sache doch erst richtig interessant ;-).


Das brauchst du für "Kartoffelgratin für 4 Personen"

Zutaten:

  • 650 g Kartoffeln (z.B. Desirée - festkochend)
  • 1 kleine rote Zwiebel
  • 1 große Zehe Knoblauch
  • 1 EL Kräuterbutter (fertig aus dem Regal)
  • 5-6 Zweige Thymian gezupft
  • 1 Zweig Rosmarin gezupft, gehackt
  • 180 ml Sahne
  • 180 ml Milch
  • 100 g weichen, milden Ziegenkäse (von der Rolle)
  • Salz, Pfeffer, Muskat

So geht's:

  1. Kartoffeln schälen und in feine Scheiben hobeln - ich mag sie am liebsten wirklich sehr dünn! Backofen auf 180 °C vorheizen.
  2. Nun eine Tarteform (oder ähnliche ofenfeste Form) mit Kräuterbutter ausreiben, Kartoffeln salzen und im Kreis schichten (je 2-3 Lagen überlappend).
  3. Zwiebeln in feine Ringe schneiden, Kräuter hacken, Knoblauch pressen, Ziegenkäse würfeln.
  4. Alles zusammen mit Sahne und Milch aufkochen, mit Pfeffer und Muskat kurz aufkochen, bis der Käse schmilzt. Achtung, besser nicht salzen, sonst flockt eventuell die Milch aus.
  5. Kartoffeln mit Ziegenkäse-Sahne übergießen und im Backofen 40-45 Minuten weichkochen.
  6. Kurz vor fertig, mit Oberhitze nochmal heiß grillen, sodass die Gratin-Oberfläche knusprig ist.
Ziegenkäse-Kartoffelgratin -  würzig, süßlich, herb abgeschmeckt

Herbstsalat

“Bittersüß” ist das passende Stichwort für diese geschmackliche Liaison aus Radiccio, roten Weintrauben und einem Nussmix deiner Wahl. Abgerundet durch ein edles Dressing mit Kürbiskernöl und Ahornsirup, passen dazu natürlich auch klassisch warmer Ziegenkäse oder mal ein Kalbskotelett oder zartes Steak.

Herbstsalat mit Radiccio, Trauben und Nussmix

Das brauchst du für "Herbstsalat für 4 Personen"

Zutaten:

  • 1 Radiccio Salatkopf
  • ca. 15 rote Trauben halbiert (kernlos ideal!)
  • 30 g gehackte Nüsse (Walnüsse, Haselnüsse, Kürbiskerne etc.)
  • 1 TL Senf
  • 1 EL Ahornsirup
  • 3 EL naturtrüber Apfelessig
  • 2-3 EL neutrales Pflanzenöl (z.B. Omega 3)
  • 2 EL Kürbiskernöl
  • Salz, Pfeffer,
  • Salatkräuter nach Geschmack (ich nehme sehr gerne die 8-Kräuter-TK-Mischung. Hat man immer schnell zur Hand und schmeckt würzig in jedem Dressing)

Das Dressing nach deinem Geschmack nachwürzen und über den Salat träufeln.

Herbstsalat mit Nüssen und Weintrauben

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Radiccio - da scheiden sich ja leider die Geister. Sein Bittergeschmack kann nämlich nicht jeden überzeugen. Dabei hilft es bereits die Salatblätter lauwarm zu wässern und mit süßlichen Vinaigrettes gegenzusteuern. Wer ihm eine Chance gibt und sich begeistern läßt, wird jedenfalls nicht enttäuscht. Denn das Salat-Spektrum erweitert sich um eine geschmacklich sehr interessante Note und eignet sich hervorragend zum Experimentieren: Radiccio - warm gebraten. Schon mal probiert?


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So, genug über diese Köstlichkeit sinniert. Ich hoffe, auch dir mundet mein liebstes Gratin und du kannst darin genau soviel Herbst schmecken, wie ich es tue. Übrigens, auch mit Süßkartoffeln eine ganz schön köstliche Schlemmerei…

get hungry! Andrea